Un jour, quatre chefs-d’œuvres

VeranstaltungenUn jour, quatre chefs-d’œuvres

Donnerstag 3 Februar 18h00

Wo?: Galeries
Was?: Veranstaltungen
Discipline : Music
Öffentliche Preis: 5 € (tarif unique)
Publikum: Alle Altersklassen
Dauer : 55 minutes
Author : György Ligeti, Gérard Grisey, Philippe Manoury, Brice Pauset
  Animation : Martin Kaltenecker, Musicologue

 Das Konzert beginnt mit Hora Lunga, dem ersten Satz der Sonate  für Bratsche (1991-1994) von Ligeti (5’). Man erkennt den Einfluss rumänischer Volksmusik, die die Kindheit des Autors geprägt hat.

Prologue (1976) von Gérard Grisey ist die Matrix für Viola des monumentalen Zyklus Espaces Acoustiques, das als Grundstein der Spektralmusik gilt. Eine sonore Inschrift von Ordnung und Chaos, von « Delirium und Form ».
Pluton (1988) von Philippe Manoury gehört zum Zyklus Sonus Ex Machina. Die Idee von Echtzeit-Interaktion zwischen akustischen Instrumenten und neuen Technologien wird hier verwirklicht. Virtuelle Partitionen ermöglichen „die Verzerrung des mechanischen Tempos der Maschine durch das flexible Tempo des menschlichen Interpreten ».
Perpectivae Sintagma I (1997) von Brice Pauset, dessen Titel von den Grafiken Wentzel Jamintzens (1578) inspiriert ist, gestaltet die Regel des Kanon neu. Das Zusammenspiel zwischen der idealen Partition im Computer und den menschlichen Ungenauigkeiten des Musikers schafft eine Diskrepanz, eine stetig offene Perspektive, selbst wenn der Komponist gleichzeitig der Interpret am Klavier ist.

In Zusammenarbeit mit dem Ircam-Centre Pompidou und dem Verein Fragment.

Ircam–Centre Pompidou, Un jour, quatre chefs-d’œuvre Gérard Grisey, Prologue, pour alto et électronique : Geneviève Strosser, alto / Réalisation informatique musicale Ircam : Éric Daubresse Philippe Manoury, Pluton (Toccata et Antiphonie), pour piano et électronique : Sébastien Vichard, piano / Réalisation informatique musicale Ircam : Cort Lippe / Conseiller scientifique : Miller Puckette Brice Pauset, Perspectivae Sintagma I, pour piano et électronique : Brice Pauset, piano / Réalisation informatique musicale Ircam : Olivier Pasquet