Thomas Houseago - Sculptures pour amoureux

AusstellungenThomas Houseago - Sculptures pour amoureux

Vom 7. Mai bis zum 10. Oktober 2022
vom 22. Oktober 2022 - 24. April 2023

Wo?:
Was?: Ausstellungen
Publikum: Alle Altersklassen

Der britische Künstler Thomas Houseago produziert zwei Installationen für das Forum des Centre Pompidou-Metz. In einer ersten Phase bespielt er das Kunstzentrum mit drei monumentalen brutistischen Gemälden. Aus der Hängung der ungespannten Bilder in der Dachstruktur des Museums entspinnt sich ein Dialog mit der Architektur von Shigeru Ban und Jean de Gastines, und sie lädt dazu ein, die Werke aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Im Herbst werden die drei Bilder durch ein Ensemble aus drei Skulpturen ersetzt.

Die Arbeiten sind im Außenbereich von Houseagos kalifornischem Atelier in Malibu entstanden, wo sie Wind und Wetter ausgesetzt waren, und markieren einen neuen Abschnitt in seiner künstlerischen Praxis. Während die Natur Thomas Houseago in früheren Arbeiten als Ausgangspunkt diente, wird sie hier als Quell einer kosmischen Energie zum zentralen Thema, das er auf der Leinwand zu bannen versucht. Sonnenstrahlen, der abnehmende Mond, das Meer und der Wind treten in Einklang mit den Rhythmen der Zeit und des Lebens, Rhythmen, die sich in unserem innersten Denken und Fühlen spiegeln.

Die drei Gemälde beschwören die heilende Kraft der Kunst herauf, ihren fundamentalen Bezug zum Leben. Durch die Darstellung der transzendentalen Kraft der Natur beschwört der Künstler traumhafte und alptraumhafte Landschaften herauf, die zwischen objektiver Realität und subjektiver Interpretation angesiedelt sind. Die Besucher können sich ganz ungezwungen zwischen den überdimensionalen Gemälden bewegen, um sie wie Skulpturen von allen Seiten zu betrachten. Die mittlere Malerei, Bucha, wurde als Reaktion auf die Schrecken des Krieges in der Ukraine gemalt. Die dargestellte Gewalt und Brutalität lehnt sich an Quellen aus der Kunstgeschichte an. Houseago schließt Trauma und Leiden bewusst in seine Werke ein und macht sie zu essenziellen Bestandteilen. In seinen Bildern nimmt ein kollektives Gefühl des Schmerzes und der Hoffnung Gestalt an.

 

Thomas Houseago wurde 1972 in Leeds in Großbritannien geboren und gehört heute zu den bedeutendsten Akteuren der internationalen Kunstlandschaft. Er lebt und arbeitet seit 2003 in Los Angeles. Seine Werke sind regelmäßig in Institution wie dem Musée d’art moderne de Paris, dem Museum of Contemporary Art, Los Angeles, der Galleria Borghese, Rom; der Royal Academy in London, den Royal Museums of Fine Arts of Belgium in Brüssel und dem Palazzo Grassi – Punta della Dogana, Venedig zu sehen.

Mit der großzügigen Unterstützung der Galerien Gagosian und Xavier Hufkens

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