Centre Pompidou-MetzDer Ursprung des Projektes

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Eckdaten 1996
Als Jean-Jacques Aillagon 1996 Präsident des Centre Georges-Pompidou wird, steht wegen umfangreicher Renovierungsmaßnahmen eine längere Schließung des Zentrums bevor. Da man die staatlichen Sammlungen auch während des Umbaus zeigen will, wird das Programm „Hors les Murs“ – extra muros – ins Leben gerufen. Mithilfe großer französischer Regionalmuseen, aber auch internationaler Kunstinstitutionen können in In- und Ausland rund 30 Ausstellungen gezeigt werden. Angesichts des Erfolgs dieser Politik eröffnen sich neue Perspektiven für das Centre Pompidou, und zum ersten Mal erwägt man, ein weiteres Centre Pompidou in Frankreich zu gründen.

2002
Mit seiner Ernennung zum Minister für Kultur und Kommunikation im französischen Kabinett verfolgt Jean-Jacques Aillagon die Idee weiter, erstmals eine große staatliche Kulturinstitution zu dezentralisieren. Verschiedene Städte werden als möglicher Standort für das dezentralisierte Centre Pompidou erwogen, darunter Caen, Montpellier, Lyon, Nancy, Lille und Metz.

9. Januar 2003
Das Centre Pompidou und die Stadt Metz geben in Abstimmung mit dem französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation ihre Entscheidung bekannt, in Zusammenarbeit mit den Gebietskörperschaften erstmals eine staatliche französische Kulturinstitution zu dezentralisieren und mit dem Centre Pompidou-Metz eine Schwesterins
titution des Centre Pompidou zu errichten.

März 2003
Beginn des internationalen Architekturwettbewerbs

15. Dezember 2003
Die Architekten Shigeru Ban (Tokio), Jean de Gastines (Paris) und Phili
p Gumuchdjian (London) stehen als Gewinner des internationalen Architekturwettbewerbs fest.

Herbst 2004 bis Sommer 2009
Das Architektenbüro Shigeru Ban Architects Europe errichtet im Centre Pompidou ein temporäres Büro auf der Terrasse des sechsten Stockwerks.

2006–2009
Bau des Centre Pompidou
-Metz

Juni 2006
Eröffnung des von den Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines entworfenen Projekthauses, einer temporären Struktur am
Rande der Baustelle. Hier können sich die Besucher bis Oktober 2009 über das kulturelle Konzept und die Architektur des Centre Pompidou-Metz informieren.

7. November 2006
Grundsteinlegung für das Centre Pompidou-Metz

28. Dezember 2007
Unterzeichnung des Vorvertrags über die Partnerschaft des Centre Pompidou und Centre Pompidou-Metz mit dem Gemeindeverbund Metz Métropole

15. Mai bis 4. Oktober 2009
Mit der Veranstaltungsreihe
Constellation stellt sich das Centre Pompidou-Metz schon vor seiner Eröffnung erstmals öffentlich vor: Die 19 Ausstellungsorte in Metz und Lothringen verzeichnen in fünf Monaten mehr als 300.000 Besucher. + lien pour en savoir plus vers les pages du site Constellation.

10. November 2009
Bernard Niquet, Präfekt der Region Lothringen und des Departements Moselle; Alain Seban, Präsident des Centre Pompidou; Jean-Pierre Masseret, Präsident der Region Lothringen; Philippe Leroy, Generalratspräsident des Departements Moselle; Jean-Luc Bohl, Präsident des Gemeindeverbunds Metz Métropole und der Metzer Bürgermeister Dominique Gros unterzeichnen den Vertrag, der Satzung,
Finanzierung und Leitung des Centre Pompidou-Metz regelt. In seiner Rechtsform ist das Zentrum ein Établissement Public de Coopération Culturelle (EPCC), eine öffentliche Institution, die aus einer Kulturpartnerschaft hervorgeht.

11. Mai 2010
Offizielle Einweihung durch den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy

November 2010
Gründung des Vereins "Amis du Centre Pompidou-Metz", Vorsitzender Jean-Jacques Aillagon, ehemaliger Kultusminister.

September 2011
Eine Million Besucher im Centre Pompidou-Metz begrüßt.

Dezember 2013
Das Centre Pompidou-Metz empfängt den zweimillionsten Besucher.

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