Centre Pompidou-MetzDie Institution

Das Centre Pompidou-Metz ist eine öffentliche Institution, die aus einer Kulturpartnerschaft hervorgegangen ist (Établissement Public de Coopération Culturelle – EPCC). Beteiligt sind der Gemeindeverbund Metz Métropole, die Stadt Metz, die Region "Grand Est", das Centre Pompidou und der Staat. Dieser Rechtsstatus garantiert der neuen Institution Entscheidungsfreiheit in Wissenschafts- und Kulturfragen, er regelt die finanziellen Verpflichtungen der Gebietskörperschaften und ihre Kontrollfunktionen und definiert das Verhältnis des Centre Pompidou-Metz gegenüber dem Centre Pompidou, dem es als Schwesterinstitution verbunden ist.

Die an der Partnerschaft beteiligten Gebietskörperschaften leisten jährlich einen Beitrag von 9 Millionen Euro zu den Betriebskosten. Davon übernehmen anteilig:

  • Gemeindeverbund Metz Métropole: 5,15 Millionen Euro

  • Region "Grand Est": 4 Millionen Euro

  • Stadt Metz: 550.000 Euro

Der Generalrat des Departements Moselle verpflichtet sich, jährlich eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Centre Pompidou-Metz auszuarbeiten.

Der Sitze im Verwaltungsrat des Centre Pompidou-Metz werden unter dem Centre Pompidou, dem Staat, dem Gemeindeverbund Metz Métropole, der Region "Grand Est" und der Stadt Metz aufgeteilt. Der Generalratspräsident des Departements Moselle sowie der Direktor der Wendel-Konzerns als Gründungsmäzen erhalten im Verwaltungsrat einen Sitz als sachkundige Mitglieder.

Der Direktor des Centre Pompidou-Metz verfügt gemäß den Bestimmungen über die Aufgabenverteilung im EPCC über eine weitgehende Autonomie in kulturellen und wissenschaftlichen Fragen. Gemäß den gesetzlichen Regelungen der Gebietskörperschaften wird er durch den Verwaltungsrat vorgeschlagen, der für diesen Beschluss eine Zweidrittelmehrheit benötigt, und durch den Präsidenten des EPPC ernannt.

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