Daniel Buren, Échos, Arbeiten in situ

AusstellungenDaniel Buren, Échos, Arbeiten in situ

Vom 8. Mai bis zum 9. September 2011

Wo?: Galerie 3 , Grande Nef
Was?: Ausstellungen
Öffentliche Preis: 7€ (tarif unique)
Publikum: Alle Altersklassen
Author : Daniel Buren

Daniel Buren, geboren 1938 im französischen Boulogne-Billancourt, gilt als einer der herausragenden Vertreter der zeitgenössischen Kunst in Frankreich. Für seine Arbeiten verwendet er vertikale weiße oder farbige Streifen von 8,7 cm Breite. Er selbst bezeichnet diese als „visuelle Werkzeuge“, doch sie gelten vielfach auch als sein Markenzeichen. Buren war einer der ersten Künstler, die beinahe ausschließlich in situ arbeiteten, und er war es auch, der diesen Ausdruck erstmals im Bereich der bildenden Künste verwendete: Seine Arbeiten entfalten ihre ganze Ausdruckskraft in Verbindung mit dem Ort, für den sie vorgesehen sind und an dem sie realisiert werden. Bis heute hat Daniel Buren rund 2000 Installationen auf der ganzen Welt geschaffen. 1986 wurde er auf der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Im selben Jahr vollendete er mit „Les deux plateaux“ – auch „Colonnes de Buren“, Burens Säulen, genannt – im Ehrenhof des Palais Royal in Paris eines seiner bekanntesten Werke. 2007 wurde Daniel Buren mit dem japanischen Praemium Imperiale ausgezeichnet.

Das Centre Pompidou-Metz ist dem Künstler in besonderer Weise verbunden. Bereits im Rahmen der Vorschau-Veranstaltungen für das Kunstzentrum unter dem Titel „Constellation“ 2009 realisierte Buren „5 610 flammes colorées pour un arc-en-ciel“ in situ in der Rue Serpenoise in Metz und präsentierte im September 2009 im Opern-Theater von Metz Métropole die Performance „Couleurs superposées“.
Ein Jahr nach seiner Eröffnung hat das Centre Pompidou-Metz Daniel Buren eingeladen, ein Projekt für Galerie 3 zu realisieren. Dieses neue Projekt ist eine gemeinsame Einladung des luxemburgischen Mudam – Musée d’art moderne Grand Duc Jean und des Centre Pompidou-Metz. Für die Grand Hall des Mudam hat Daniel Buren in situ das Werk „Architecture, contre-architecture: transposition“ geschaffen, das noch bis Mai 2011 zu sehen sein wird. Mit dem Projekt im Centre Pompidou-Metz findet diese Arbeit ihre Fortsetzung in einer weiteren Intervention in einem Museumsbau.
Begleitend zur Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.

Kuratoren:
Hélène Guenin, stellvertretende Leiterin des Programmbereichs, Centre Pompidou-Metz
Laurent Le Bon, Direktor des Centre Pompidou-Metz