Centre Pompidou-MetzDie Architektur

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Das Metzer Stadtviertel Amphithéâtre befindet sich auf einem 38 Hektar großen Raumplanungsgebiet in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Das Centre Pompidou-Metz ist Brückenkopf dieses gegenwärtig im Bau befindlichen Viertels, das mit seiner Konzeption als Wohn- und Geschäftsviertel mit einem vielfältigen kulturellen Angebot exemplarisch für das Bestreben des Gemeindeverbunds Metz Métropole ist, sich auf europäischer Ebene als touristischer Anziehungspunkt zu positionieren.

Das Gebiet erstreckt sich entlang einer Nord-Süd-Achse, die zu beiden Seiten von den Gleisanlagen des Metzer Güterbahnhofs begrenzt wird. Es besteht aus zwei Bereichen: dem bereits erneuerten östlichen Teil mit dem Sportkomplex Arènes und dem Seille-Park sowie dem westlichen Teil, wo das Amphithéâtre-Viertel entstehen soll.

Bei der Entwicklung dieses Viertels erfahren Aspekte der urbanen Vielfalt sowie einer nachhaltigen Entwicklung eine besondere Gewichtung. So sollen dort Geschäfte, Büros und Wohnungen sowie Kultur- und Sporteinrichtungen angesiedelt werden, um ein lebendiges Stadtviertel entstehen zu lassen. Dabei steht das Stadtentwicklungsprojekt ganz im Zeichen einer nachhaltigen Entwicklung: Alle neuen Gebäude werden in Übereinstimmung mit der französischen Umweltnorm HQE (begrünte Dächer, Sonnenkollektoren usw.) geplant, und die verkehrstechnische Anbindung erfolgt durch METTIS, den zukünftigen Öffentlichen Personennahverkehr in eigenem Verkehrskörper in Metz.

Der Architekt und Stadtplaner Nicolas Michelin begleitet die Umsetzung des Konzepts für dieses neue Viertel und wacht über die Kohärenz der verschiedenen Baumaßnahmen in diesem Bereich.

 

Zentrale Bestandteile des zukünftigen Stadtviertels sind:

  • die Rue Courbe, die als Hauptverkehrsachse über verschiedene Fußgängerbereiche und Fahrradwege verfügen wird und von der aus man zu den Büro-, Geschäfts- und Wohngebäuden des Viertels gelangt;

  • ein Platz, der das Amphithéâtre-Viertel mit dem TGV-Bahnhof verbindet und zum Verweilen und Flanieren einlädt;

  • die Halle“, die als Geschäfts- und Bürozentrum dienen wird.

Die wichtigsten Daten:

  • Größe des Raumplanungsgebiets: 38 Hektar

  • 28 Hektar entfallen auf den westlichen Bereich des Viertels Amphithéâtre. 

  • Rund 310.000 m2 Bauland: 123.000 m2 Geschäftsfläche, 136.000 m2 Wohnfläche und 51.000 m2 Infrastrukturfläche

  • 700 Parkplätze im Parkhaus unter dem Platz 

  • Grundsteinlegung für das Viertel Amphithéâtre: Ende 2010

  • erste Baumaßnahmen im Raumplanungsgebiet: 2011 

  • voraussichtliches Ende der Arbeiten: 2018

Metz Métropole

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