Centre Pompidou-MetzDer Ursprung des Projektes

Begegnung zweier Zielsetzungen

Das Centre Pompidou-Metz ist das Ergebnis zahlreicher Annäherungen und Begegnungen:

Der Begegnung des Centre Pompidou und der Gebietskörperschaften, die die Finanzierung des Centre Pompidou-Metz im Rahmen einer einzigartigen Partnerschaft sicherstellen; der Begegnung zwischen der Öffentlichkeit und den 76.000 Werken der Sammlung des Centre Pompidou, Staatliches Museum für Moderne Kunst in Paris; und der Begegnung  einer Region und ihres Bestrebens, sich als europäische Kulturmetropole zu positionieren.

Zwei Zielsetzungen

Dem Centre Pompidou ist es als Kunstinstitution von Weltruf, die sich in erster Linie als Dialogplattform für den Austausch zwischen Gesellschaft und Welt der Kunst versteht, ein Anliegen, neue Öffentlichkeiten zu erreichen und die staatlichen Sammlungen in ganz Frankreich zugänglich zu machen.

Die Gebietskörperschaften haben sich von Beginn an für das Projekt engagiert. Die Wahl fiel auf Metz mit seiner geografisch günstigen Lage im Herzen Europas, weil die Region für ihre Entwicklung auf die Kultur setzt. Die Gebietskörperschaften sind davon überzeugt, dass das Wachstum einer Region nicht zuletzt durch ihr Kulturangebot bestimmt wird. Das Centre Pompidou-Metz trägt wesentlich zur Bekanntheit und Attraktivität von Metz und Lothringen bei.

Ein gemeinsamer Wille

Das Centre Pompidou-Metz mit seiner Verankerung auf regionaler und europäischer Ebene ist das Ergebnis dieser beiden Zielsetzungen. Mit dem Kunstzentrum hat am 12. Mai 2010 die erste Dezentralisierung einer staatlichen Kulturinstitution in Frankreich ihre Pforten für das Publikum geöffnet. Eingeweiht wurde das Centre Pompidou-Metz am 11. Mai 2010 vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Die einzigartige Kulturinstitution ist, wie Alain Seban, der Präsident des Centre Pompidou, es formulierte, eine Projektion des Centre Pompidou, ohne dessen Kopie zu sein.