Law of Peripheral Units

AusstellungenLaw of Peripheral Units

Vom 9. September 2017 bis 5. März 2018

Wo?:
Was?: Ausstellungen
Discipline : Installation
Öffentliche Preis: Entrée libre
Publikum: Alle Altersklassen
Author : Kishio Suga

Für Kishio Suga, den berühmten japanischen Künstler der Mono-ha-Bewegung (wörtlich « Schule der Dinge »), kann der Mensch dank simpler Gesten, die einen Raum in einen Ort der Meditation verwandeln, ein gesteigertes Bewusstsein seiner Umwelt erlangen. In diesem Kontext ist auch der « Steingarten » zu sehen, den Suga im Forum des Centre Pompidou-Metz anlegt. Bei seiner Arbeit handelt sich um eine radikale Version des mineralischen Gartens in der Zen- Tradition japanischer Tempel. Die Intention des Künstlers ist die Rückbesinnung des Menschen auf sein Verhältnis zur Natur. Er beschreibt sein Vorgehen so: « Das Werk besteht lediglich aus Metallrohren, Steinen und Seilen, die allesamt Elemente natürlichen Ursprungs sind. Der Mensch beherrscht und knechtet alle künstlichen Materialien, nicht aber die natürlichen Elemente. Darum muss ich mich, um herauszufinden, ob ich ein natürliches Material verwenden kann, auf mein Bewusstsein konzentrieren. » Die Besucher wiederum sind eingeladen, die Steine aufmerksam zu betrachten, ihre Kraft zu würdigen und die Art und Weise, wie sie sich ergänzen. Sie sorgen dafür, dass die Seile gespannt bleiben, und halten das Gesamtwerk im Gleichgewicht. Jedes Seil nimmt einen anderen Weg und schafft auf diese Weise ein magnetisches Spannungsfeld, das Suga als « innere Dichte » bezeichnet.

Mit Unterstützung der Tomio Koyama Gallery, Tokio.

Die Realisierung dieses Ausstellungsbeitrags erfolgt im Rahmen des Projekts « NOE-NOAH », das von der Europäischen Union im Rahmen des Programms INTERREG V A Großregion (2014–2020) gefördert wird.

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