Evening #6 - Mariko Asabuki und Tomoko Sauvage, Timeless

VeranstaltungenEvening #6 - Mariko Asabuki und Tomoko Sauvage, Timeless

Samstag, 9. Dezember 2017 um 15 Uhr
gefolgt von Waterbowls

Wo?: Studio
Was?: Veranstaltungen
Discipline : Lecture
Öffentliche Preis: Billet unique pour Timeless & Waterbowls.
10 € / 5€ (Tarif réduit appliqué également sur présentation du billet d’accès aux expositions du jour).
Publikum: Alle Altersklassen
Dauer : 75'
Author : Mariko Asabuki et Tomoko Sauvage. (création)

Über Timeless - Assortiment de pluies
In dem Roman Timeless regnet es ohne Unterlass. Es geht Frühlingsregen nieder, Sommerregen, Nieselregen, schwarzer Regen über Hiroshima. Regen im Gefolge des Reaktorunglücks von Fukushima. Der sagenhafte Fadenregen der Edozeit: Wenn man das Kleid der Braut auftrennt, verwandeln sich seine Fäden in Regen. Der Roman besteht aus Verflechtungen meteorologischer Erinnerungen. Bei der Lesung im Centre Pompidou-Metz wird dem Publikum eine Auswahl von Tropfen präsentiert, die in dem Roman niedergehen, untermalt durch Musik von Tomoko Sauvage.

Credits:
Text: Mariko Asabuki ; Ton: Tomoko Sauvage
Übersetzung: Ryoko Sekiguchi und Patrick Honnoré

Mariko Asabuki
Die 1984 geborene Romanautorin Mariko Asabuki hat ihre Karriere mit einem fulminanten Start begonnen. Ihr Erstling Ryuseki (Traces of flow) wurde 2010 mit dem Literaturpreis Bunkamura Deux Magots ausgezeichnet. Ihr zweites Buch Kikotowa erhielt den Akutagawa-Preis. Aufgrund ihrer blumigen Sprache und ihrer Reflexionen über Zeit und Erinnerung haben einige Kritiker sie bereits mit Proust verglichen. Sie macht Lesungen mit Noise-MusikerInnen und arbeitet mit AutorInnen wie unlängst Gōzō Yoshimasu sowie mit KünstlerInnen anderer Disziplinen wie dem Regisseur Norimizu Ameya zusammen.

Tomoko Sauvage
Die in Yokohama geborene Künstlerin Tomoko Sauvage lebt seit 2003 in Paris. Zuvor studierte sie Jazz-Piano in New York. Ihr Interesse gilt indischer Musik sowie der Kunst der Improvisation in der indischen Musik. 2006 erlebte Tomoko Sauvage ein Konzert von Ganesan, einem Virtuosen am Jalatharangam, einem in der traditionellen karnatischen Musik verwendeten Instrument mit mit Wasser gefüllten Porzellanschalen. Unmittelbar danach begann sie selbst in ihrer Küche auf chinesischen Porzellanschalen zu trommeln. Nur wenig später entwickelte sie ihr eigenes elektro-aquatisches Instrument. Ihre Arbeiten in Form von Performances, Installationen und musikalischen Kompositionen werden regelmäßig in Europa, Asien und Amerika präsentiert. 2016 hat sie gemeinsam mit Francesco Cavaliere mit „Green Music“ ein Projekt über visuelle Musik begonnen.

 

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