Centre Pompidou-MetzDer Ursprung des Projektes

Von Herbst 2004 bis Sommer 2009 unterhielten Shigeru Ban Architects Europe ein temporäres Büro auf der Terrasse des sechsten Stockwerks im Centre Pompidou Paris.

Stucture

Voute

Die Struktur sollte das Projektteam für das Centre Pompidou-Metz während der Planungsphase beherbergen.

Es handelte sich dabei um ein innovatives System aus Kartonröhren (Paper Tube Structure), wie Shigeru Ban es bereits für den japanischen Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover verwendet hatte. Die Tunnelkonstruktion verfügte über einen Grundriss von 34,50 m Länge und 4,40 m Breite.

Die Außenhaut bestand aus einer wasserundurchlässigen, mit PTFE (Polytetrafluoroethylen) beschichteten Membran, wie sie später auch die hölzerne Dachkonstruktion des Centre Pompidou-Metz bedecken sollte. Das Tunnelgerüst bildeten 29 Bögen, die entsprechend dem Raster der Gebäudefront des Centre Pompidou angeordnet waren. Im Inneren gab es einen Empfangsbereich, einen Konferenzraum, einen Arbeitsbereich, einen Ruhebereich und ein Atelier.

Tunnelkonstruktion

La constructionla cons

etrangers

 

Im Sommer 2004 beteiligten sich ausländische Studenten am Bau des Büros.